5 schlechte Angewohnheiten die Marketingfachleute ablegen sollten

Angewohnheiten lassen sich nur schwer ändern – besonders die Schlechten. Im Marketing zeigen sich schlechte Angewohnheiten auf verschiedene Weisen, jedoch können speziell fünf davon viel produktive Zeit kosten, ganz zu schweigen von den verpassten Möglichkeiten, wenn sie Teil der täglichen Marketingroutine werden. Prüfen Sie die Vorgehensweisen Ihres Marketing Teams anhand dieser Liste der schlechten Angewohnheiten. Wenn Sie etwas davon tun, ersetzen Sie es mit einer effektiveren und effizienteren Methode und starten Sie so richtig durch.

 

 

1. An Daten hängen bleiben 

Google Analytics ist mittlerweile ein unbezahlbares Tool für Marketingfachleute um nachzuverfolgen, wie erfolgreich ihre Kampagnen sind und zu sehen wie viel Traffic ihre Website erreicht. Jedoch wird organisieren und analysieren von Daten zum Problem, wenn jedes Analysewerkzeug genutzt wird, da die Informationen möglicherweise nicht immer übereinstimmen. Daten von Google Analytics, Planungswerkzeuge und alle Social Media Kanäle können unterschiedliche Ergebnisse liefern, je nachdem wann die Daten gesammelt

 

 

Der Versuch verschiedene Werkzeuge zu nutzen kann zu Unstimmigkeiten und falsch  dargestellten Daten führen. Stellen Sie sicher, dass das Marketing Team nicht in diese Falle tappt – es ist wichtig sich auf wenige Analysetools zu beschränken, um Beständigkeit zu gewährleisten. Finden Sie heraus, welche KPIs für Sie am hilfreichsten sind und vergessen Sie den Rest

 

2. Zu viele oder zu wenige CTAs

Effektiver Content sollte eine klare Botschaft senden und klare calls-to-action (CTAs) enthalten. Kein CTA führt wahrscheinlich dazu, dass der Verbraucher das Interesse verliert und die Website wegklickt, zu viele CTAs können zu Verwirrung und am Ende zum gleichen Ergebnis führen. Dies kann negative Auswirkungen auf die Bounce Rate und die durchschnittliche Verweildauer auf der Seite haben, beide sind wesentlich für das Google Ranking.

 

Durch klare CTAs können Marketingfachleute den Verbraucher gezielt durch die Website führen und so längere Verweildauer und höhere Conversion Rates erreichen. Marketingfachleute sollten sicherstellen, dass sie klar definierte CTAs mit einbinden – idealerweise einen pro Seite.

 

3. Unregelmäßige Social Media Posts

Eine unregelmäßige Social Media Strategie ist ein großes No-Go und eine schlechte Angewohnheit, die Marketingfachleute definitiv ablegen sollten. Eine stimmige Social Media Strategie und geplanter Content, helfen dabei vereinzelnde Posts zu vermeiden.

 

 

Für kleiner Marken ohne viele Follower, sollten Posts nicht öfters als ein- oder zweimal pro Tag über alle Social Media Plattformen erfolgen. Zu viele Updates über einen kurzen Zeitraum ohne Teilhabe von Nutzern kann negative Effekte auf Reichweite und Sichtbarkeit haben. Regelmäßig 1-2mal am Tag zu posten, mit dem Ziel zu bilden oder zu unterhalten, und eben nicht zu verkaufen, wird dabei helfen eine interessierte Leserschaft zu auf organische Weise zu generieren. Die Einstellung „Qualität vor Quantität” im Social Media Bereich kann dabei helfen Wachstum und Engagement zu fördern.

 

 

Planungstools sind eine andere Möglichkeit die Marketingfachleute nutzen können und sollten um Social Media Content zu planen und zu organisieren und so eine chaotische Social Media Strategie zu umgehen.

 
4. Massenhaft E-Mails versenden

Heute gibt es keine Berechtigung mehr massenhaft E-Mails, ohne Newsletter-Abonnements zu versenden. Dies ist das Online-Gegenstück zur Werbepost und kann dem Branding massiv schaden. Erfolgreiches Marketing sollten sich darauf konzentrieren, einen Dialog zwischen Firma und Kunde herzustellen. Uninteressierte Kunden mit Outbound-Marketing zu bombardieren ist überholt und ineffektiv und seit der neuen DSVGO auch illegal.

 

 

5. Keine neuen Marketing Tools verwenden

 

Marketingfachleute können in ein Teufelskreis geraten und verwenden dadurch immer wieder die gleichen Marketing Tools. Da Marketing sich jedoch stets wandelt, ist es notwendig die Bandbreite der verwendeten Marketing Tools up-to-date zu halten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Andernfalls besteht das Risiko, dass die aktuellen Leser uninteressiert zurückgelassen werden, potenzielle Kunden nicht erreicht werden und es letztendlich zum Stillstand kommt.

 

 

Es ist wichtig Markenidentität beizubehalten, auch Wiederholungen  zu vermeiden. Einzigartige und neue Ansätze können dafür sorgen, dass eine vertraute Marke interessant bleibt. Beispielsweise, können Blogeinträge, die früher nur aus Text und Bilden bestanden, mit eingebetteten Videos, Infografiken oder einer XPR aufgewertet werden.

 

 

Die perfekte Zeit um neue Fähigkeiten zu lernen oder neue Tool zu testen ist immer heute. So bleibt das gesamte Marketing Team der Konkurrenz immer eine Nasenlänge voraus. Beginnen Sie damit diese häufigen schlechten Angewohnheiten zu verbannen und sicherzustellen, dass das Team die richtigen Tool und Strategien hat um Ihre Ziele zu erreichen.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Thema haben, dann lassen Sie es uns gerne wissen. Wir freuen uns über jedes Feedback!